13.Mai 2011, 07:50 Uhr
Fussball
In der Rassismus-Affäre des französischen Fußballs ist Nationaltrainer Laurent Blanc jetzt auch vom nationalen Verband gestützt worden. Man erneuere das Vertrauen in den Coach, teilte der Bundesrat des FFF am Donnerstag auf einem außerordentlichen Treffen in Paris mit.
Man entschuldige sich aber bei denjenigen, die sich verletzt gefühlt hätten, hieß es in Anspielung auf die von Medien enthüllten Pläne zur Diskriminierung junger Nachwuchsspieler. Schon am Dienstag hatte Sportministerin Chantal Jouanno Blanc entlastet.
Blanc war vorgeworfen worden, zusammen mit Mitarbeitern des FFF die Einführung einer Quote von höchstens 30 Prozent für Nachwuchsspieler mit afrikanischem Migrationshintergrund für Sportschulen und Trainingszentren im ganzen Land geplant zu haben.
Das Projekt sei bei einem "Geheimtreffen" im November erarbeitet worden, enthüllte die Internetzeitung "Mediapart" vor zwei Wochen. Blanc soll auf dem Treffen gesagt haben: "Ich bin total dafür."