02.August 2011, 12:13 Uhr
Fussball
Rechtsverteidiger Antonio Rukavina (27) war beim Auslaufen am Samstag aus gutem Grund bester Laune. Beim 3:2-Pokalerfolg in Osnabrück hatte der eigentlich Ausgemusterte zu seiner eigenen Überraschung ein Comeback im Team des TSV 1860 gegeben.
Dennis Malura, Rukavinas von Rot-Weiß Erfurt geholter Nachfolger, musste nach einer Reihe überflüssiger Fouls und einem schlechten Auftritt das Feld zur Halbzeitpause verlassen. Trainer Reiner Maurer brachte für den 27-Jährigen die einzige sinnvolle Alternative, Serbiens Ex-Nationalspieler Rukavina.
"Mit Toni ist Stabilität in unser Spiel gekommen", erklärt Maurer die Maßnahme, "er hat seine Sache gutgemacht." So gut, dass nun sogar eine Kehrtwende in dieser Personalie möglich scheint.
Rukavina, mit einem aus Sicht der "Löwen" zu guten Vertrag ausgestattet, könnte durch die zusätzlichen Pokaleinnahmen doch noch eine Zukunft in München haben. "Wenn ich von der Finanzstelle ein Zeichen bekomme, kann man drüber nachdenken", erklärt Sportchef Florian Hinterberger. "Sportlich gab es ja nie Zweifel an ihm."
Auch Maurer klingt so, als würde er einen Rukavina-Verbleib begrüßen. "Dieses Thema lasse ich ganz entspannt auf mich zukommen", sagt er und ruft rechts hinten einen Konkurrenzkampf aus. "Ich habe mich ja nie auf Malura festgelegt."