11.Juni 2011, 09:56 Uhr
Fussball
Eigentlich schien das letzte Wort schon gesprochen, nachdem die Europäischen Fußball-Union (UEFA) Jose Mourinho nach den Vorkommnissen im Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Real Madrid und dem späteren Sieger FC Barcelona (0:2) für fünf Spiele aus dem Verkehr gezogen wurde. Fristgerecht haben die "Königlichen" nun aber Einspruch bei der UEFA gegen die Sperre ihres Trainers eingereicht.
Fünf Spiele Sperre, ein Spiel wurde zur Bewährung ausgesetzt, ein Spiel hat Mourinho mit dem Halbfinal-Rückspiel gegen Barcelona (1:1) schon abgesessen - bleiben unter dem Strich drei Partien in der Königsklasse, die Real noch ohne den Portugiesen auf der Bank auskommen müsste. Doch geht es nach dem Madrilenen, wird Mourinho zu Beginn der Gruppenphase die Mannschaft von seinem gewohnten Platz aus coachen.
Der spanische Rekordmeister hat bei der UEFA Einspruch gegen das Urteil der Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA eingelegt, wie der Verband am Freitag auf seiner Homepage mitteilte. Die Berufung wurde fristgerecht eingereicht, lässt die UEFA, die am 6. Juni die Sperre schriftlich begründet hatte, wissen.