03.August 2011, 18:37 Uhr
Fussball
Die Chancen für Bayern-Trainer Jupp Heynckes auf einen Einsatz seiner Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribery beim Punktspielauftakt am Sonntag gegen seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach steigen. Sowohl der Niederländer als auch der Franzose schufteten am eigentlich für die Bayern-Mannschaft trainingsfreien Mittwoch für ihr Comeback.
FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach, ein Klassiker, das große Duell der Siebziger Jahre. Damals lehrte Jupp Heynckes zusammen mit Günter Netzer und Berti Vogts den Münchnern im Dress der Fohlen das Fürchten, diesmal hofft er auf umgekehrte Vorzeichen. Alles andere als ein Auftakterfolg gegen den Beinahe-Absteiger der vergangenen Spielzeit wäre für den Rekordmeister eine Enttäuschung.
Der Rekordmeister hat sich in der Abwehr verstärkt. Mit dem frisch gebackenen Fußballer des Jahres Manuel Neuer, Rafinha und Jerome Boateng werden voraussichtlich drei Neuzugänge in der Startelf zum Einsatz kommen. Und nun darf Heynckes, in seiner dritten Amtszeit beim FCB, auch auf einen Einsatz seiner Flügelzange Robben/Ribery hoffen.
Robben: "Es hätte viel schlimmer kommen können"
Am Mittwoch, eigentlich für das komplette Bayern-Team trainingsfrei, arbeiteten die beiden Dribbelkünstler individuell an ihrem Comeback. Beide Techniker hatten beim 3:0 im DFB-Pokal in Braunschweig verletzungsbedingt passen müssen. Robben hofft, "am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren zu können". Der Niederländer hat seine Sprunggelenksverletzung offenbar auskuriert. "Ich bin froh, denn es hätte alles viel schlimmer kommen können", wird der 27-Jährige auf der vereinseigenen Website zitiert: "Ich bin optimistisch für das Spiel gegen Gladbach."
Robbens Pendant auf der linken Seite, der 28-jährige Ribery, absolvierte nach ebenfalls überstandener Sprunggelenksverletzung eine schweißtreibende Einheit mit Fitnesstrainer Thomas Wilhelmi. "Ich bin total kaputt, aber ich fühle mich gut und hatte keine Schmerzen", erklärte der Nationalspieler, der gegen Gladbach ebenfalls zum Kader der Bayern gehören möchte. Dies müsse er aber zunächst mit Trainer Heynckes besprechen, so Ribery.