09.März 2009, 14:35 Uhr
Fussball
Das Duisburger Team glänzt derzeit durch seine Geschlossenheit, heraus ragt der Trainer als Hauptdarsteller. Zusammen wollen sie wieder mit einer unveränderten Anfangself gegen die hoch eingeschätzten Nürnberger ein kleines "Jubiläum" feiern. Zehn Spiele ohne Niederlage - das ist das Ziel von Mannschaft und Trainer. Neun sind es bis jetzt. "Niemand hat den Boden unter den Füßen verloren", sagt Coach Peter Neururer.
Vor allem nicht der Kapitän. Ivo Grlic hat zuletzt beim 2:1 in Aachen nicht gut gespielt. Das weiß er selbst am besten. Aber Neururer gibt volle Rückendeckung. "Er hat mein Vertrauen, so wie alle anderen", betont der Trainer. Nur: "Wenn ich fehlende Bereitschaft konstatieren müsste, sähe die Sache anders aus, aber die Einstellung aller stimmt, auch bei Ivo Grlic."
Personelle Konsequenz: Mihai Tararache, der auf dem Aachener Tivoli für den Kapitän eingewechselt wurde, muss sich weiterhin in Geduld üben. "Er verhält sich absolut professionell", sagt Neururer, und: "Mihai stellt sich ohne Murren hinten an, hat volles Verständnis für die Situation."
Dass einer wie der 31-jährige Rumäne als Führungsspieler auf den schnellen Sprung zurück in die Startelf des MSV hofft, ist verständlich - gegen die Nürnberger aber noch nicht der Fall. Auch für den Schützen des Siegtreffers in Aachen, Änis Ben-Hatira, nicht, der unter Leistenproblemen leidet. Tobias Willi (Knie), Maicon und Gordon Schildenfeld (beide Reha) fallen aus.