08.März 2010, 07:15 Uhr
Fussball
Nach einem heftigen Tritt des Ex-Nürnbergers Stefan Reinartz musste Innenverteidiger Breno vom Platz getragen werden. Die erste Diagnose ist ein Schock für den Aufsteiger: Bei dem Brasilianer, einer Leihgabe vom FC Bayern München, besteht Verdacht auf Kreuzbandriss. Eine bittere Pille beim 3:2-Sieg über den Werksklub.
Breno kam in der Winterpause vom FC Bayern zum Club und schlug sofort voll ein. Mit großer Abgeklärtheit hatte der 20-Jährige großen Anteil daran, dass die Nürnberger Defensive wesentlich sicherer stand, als in der Vorrunde. Bis zur 31. Spielminute der Partie am Sonntagnachmittag gegen Bayer Leverkusen (Endstand: 3:2). Der Ex-Nürnberger Reinartz stoppte den Brasilianer mit gestrecktem Bein und verletzte ihn am Knie. Während der Leverkusener mit der Gelben Karte weiterspielen konnte, musste Breno vom Feld getragen werden.
Die erste Diagnose ist niederschmetternd für den Club und die Bayern-Leihgabe: Es besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss. Der Verteidiger wurde zur genaueren Untersuchung in die Uni-Klinik Erlangen gebracht. Eine endgültige Diagnose soll im Verlauf des Montag vorliegen. "Das ist ein dicker Wermutstropfen. Ein Kreuzbandriss ist wahrscheinlich. Das Innenband ist auf jeden Fall verletzt", sagte FCN-Trainer Dieter Hecking.
Sollte sich die schwere Verletzung tatsächlich bestätigen, wäre die Saison für Breno gelaufen und der Club müsste im Abstiegskampf auf den bislang so starken Innenverteidiger verzichten.