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11.März 2010, 21:23 Uhr - HSV stößt Tür zum Viertelfinale auf

Der Hamburger SV geht mit einem Zwei-Tore-Polster in das Rückspiel des Europa-League-Achtelfinales gegen den RSC Anderlecht. Die Norddeutschen setzten sich vor 34.921 Zuschauern im heimischen Stadion 3:1 (2:1) gegen den belgischen Rekordmeister durch.

Die Hamburger Fans hatten schon vor dem Anpfiff einen Grund zur Freude. HSV-Trainer Bruno Labbadia brachte erstmals den in der Winterpause verplichteten Superstar Ruud van Nistelrooy in der Startformation. Der Niederländer spielte bei seinem Startelfdebüt an der Seite von Mladen Petric und ersetzte den grippekranken Marcus Berg.

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Van Nistelrooy war es auch, der bei Dauerregen und empfindlicher Kälte für die ersten vielversprechenden Angriffsaktionen der Hausherren sorgte. In der zweiten Minute wurde er nach einem Solo am Strafraumrand gecheckt, ein möglicher Freistoßpfiff blieb jedoch aus. Nur 60 Sekunden später parierte Torwart Silvio Proto seinen Schuss aus spitzem Winkel.

Die Partie entwickelte sich in der Folge zu einem unterhaltsamen Spiel, bei dem beide Teams den Weg nach vorne suchten. Die Gäste aus Brüssel wirkten bei ihren schnell vorgetragenen Angriffen immer gefährlich und brachten die HSV-Abwehr insbesondere nach Ballverlusten im Mittelfeld einige Male in Verlegenheit. Der erst 16 Jahre alte "Wunderknabe" Romelu Lukaku prüfte HSV-Torhüter Frank Rost bereits nach fünf Minuten.

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Bei der verdienten Führung der Norddeutschen half dann aber die belgische Hintermannschaft tatkräftig mit. Nach einem Fernschuss von Dennis Aogo landete ein Befreiungsschlag abgefälscht vor den Füßen von Abwehrchef Joris Mathijsen, der sich das Geschenk nicht entgehen ließ und in der 23. Minute sicher verwandelte. Es war der 400. Treffer in der Hamburger Europacup-Historie, bevor van Nistelrooy in der 40. Minute aus spitzem Winkel nachlegte. In der 45. Minute sorgte Jonathan Legear für den 2:1-Anschlusstreffer. Aus 20 Metern ließ er mit einem Freistoß Rost keine Chance.

Beflügelt von ihrem Treffer kamen die Belgier selbstbewusst aus der Kabine und hielten das Spielgeschehen zunächst besser von ihrem Tor fern. In der 65. Minute setzten die Hamburger wieder ein Ausrufezeichen in Person von Mladen Petric, der Keeper Silvio Proto aus 20 Metern zu einer Glanzparade zwang.

David Jarolim erlöste die Hanseaten nach einer weiteren Petric-Chance (72.) endgültig. Der Tscheche traf per Direktabnahme von der Strafraumgrenze zum 3:1 (76.). Glück hatte der HSV allerdings in der Schlussphase, als Legear zuerst frei vor Rost verzog (85.) und danach Rost aus 14 Metern prüfte (86.).

Autor: Christian