26.Mai 2011, 16:19 Uhr
Fussball
Der FC Fulham wird in der kommenden Saison in der Europa League an den Start gehen können. Die Cottagers kamen in der Fair-Play-Wertung Englands zwar nur auf Rang zwei, doch da sich Spitzenreiter FC Chelsea bereits über die Premier League für die europäische Königsklasse qualifizierte, rücken die Londoner nun nach.
England kann wie Schweden und Norwegen als Topplatzierte der UEFA-Fair-Play-Wertung einen zusätzlichen Klub für die Europa League entsenden.
Am Ende wurde das Rennen um die Fair-Play-Wertung noch einmal richtig spannend. Denn im letzten Saisonspiel Fulhams gegen Arsenal (2:2) sah Zoltan Gera nur vier Minuten nach seiner Einwechslung die erste Rote Karte der Londoner in dieser Saison. So machte sich der FC Blackpool Hoffnungen, Fulham doch noch abzufangen, doch am Ende sollte es für den Absteiger nicht reichen.
England belegte in dem UEFA-Ranking Rang zwei hinter Norwegen und vor Schweden. Lange Zeit war auch die Bundesliga mit im Rennen, doch am Ende landete die deutsche Eliteklasse nur auf Rang sechs. Als Favorit auf einen möglichen Europa-League-Startplatz hätte der SC Freiburg gegolten. Über die Fair-Play-Wertung gelangten aus der Bundesliga bisher der 1. FSV Mainz 05 (2005) sowie Hertha BSC (2008) in die Europa League.
In die Fair-Play-Wertung gehen nicht nur "harte Fakten" wie Rote, Gelb-Rote und Gelbe Karten ein, sondern auch der positive Gesamteindruck eines Vereins, der gezeigte Respekt gegenüber dem Gegner sowie das Verhalten der Offiziellen und das der eigenen Anhänger fließen mit ein.