02.Mai 2011, 18:52 Uhr
Fussball
Die Rückrunde verlief für den FSV Frankfurt alles andere als berauschend, vor den letzten beiden Spieltagen konnten die Hessen gerade einmal zehn Zähler einstreichen. Kein Wunder, dass der lustlose Auftritt beim 0:4 gegen den MSV Duisburg Hans-Jürgen Boysen sauer aufstieß. "Die Art und Weise, wie sich ein Großteil der Mannschaft präsentiert hat, war grausam schlecht", monierte der Trainer, der ohne ein Duo plant.
Spieler, die sich für einen neuen Vertrag empfehlen wollen, wirkten seltsam antriebslos. Ugur Albayrak (22) etwa, der erstmals von Beginn an randurfte, wurde schon zur Halbzeit zum Duschen geschickt. Christian Müller spielte über die volle Distanz, wird aber nächste Saison nicht mehr am Bornheimer Hang agieren. Der 27-Jährige hat ebenso wie Teamkollege Stefan Hickl eine Frist, einen neuen Kontrakt zu unterzeichnen, verstreichen lassen.
Nun hat der FSV die Konsequenzen gezogen und die Trennung von den beiden Defensivakteuren bekanntgegeben. "Wir haben beiden Vertragsangebote über zwei Jahre vorgelegt und ausreichend Bedenkzeit eingeräumt. Für heute haben wir die Entscheidung festgelegt, um frühzeitig Planungssicherheit zu haben", ließ FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver am Montag wissen.
Müller stieß 2009 vom FC Augsburg zu den Hessen und absolvierte insgesamt 45 seiner 131 Zweitligaspiele für die Frankfurter. Hickl spielt schon seit 2003 für den FSV, kam über die Rolle des Ergänzungsspielers aber nicht so recht hinaus. 32 Einsätze im deutschen Unterhaus stehen auf seinem Konto.