Fussball
13.August 2011, 06:37 Uhr
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Was hatte man sich beim FC Bayern, zumindest insgeheim, gefreut, als das Länderspiel der Niederlande in England abgesagt wurde. So konnte Arjen Robben nämlich nach seiner Sprunggelenksverletzung schon am Mittwoch wieder in München an seiner Form arbeiten. Doch nicht lange: Die Nachmittagseinheit musste er abbrechen, am Donnerstag trainierte er nur eingeschränkt, und am Freitag kam das endgültige Aus.

Robben klage über Rückenprobleme, erklärte Heynckes, und diese strahlten bis in die Adduktoren aus. Unter Anleitung von Fitnesscoach Thomas Wilhelmi absolvierte der Niederländer am Freitag in München noch eine intensive Einheit, danach aber musste er seinen Einsatz am Samstag (LIVE! ab 15.30 Uhr bei kicker online) beim VfL Wolfsburg absagen.

24 Bundesliga-Einsätze in der ersten, 14 in der zweiten Saison - mehr brachte Robben im Bayern-Trikot seit seiner Ankunft aus Madrid 2009 nicht zustande. Immer wieder stoppten den Vize-Weltmeister größere und kleinere Blessuren.

Aber auch ohne Robben will Heynckes in Wolfsburg auf jeden Fall eine Reaktion auf die Auftaktniederlage (0:1 gegen Mönchengladbach) sehen: "Nach dem Verlustspiel gegen Gladbach müssen wir in Wolfsburg eine positive Reaktion zeigen", sagte der FCB-Coach am Freitag, "da muss angezogen werden."

Als Helfer steht ihm dabei Franck Ribery wieder zur Verfügung, der nach seiner Sprunggelenksverletzung im Gegensatz zu Robben keinen weiteren Rückschlag erlitt, sondern in Ruhe an seiner vollständigen Rückkehr arbeiten konnte. Für die französische Nationalelf (1:1 gegen Chile) wurde er aufgrund seiner Blessur nicht berücksichtigt.

"Die Woche war gut für mich", stellte der Franzose, für den es gegen Gladbach nur zu einem 45-Minuten-Einsatz nach der Pause gereicht hatte, zufrieden fest. Er wisse zwar nicht, ob er schon "bei 100 Prozent" sei, so Ribery, "aber ich fühle mich gut. Jetzt muss ich spielen, um meinen Rhythmus zu finden."

FIFA 08 Olic angeschlagen

Keine allzu große Rolle unter Heynckes spielte bislang Ivica Olic, für den im 4-2-3-1-System der Bayern kein Platz zu bleiben scheint. Trotzdem bestimmte der Angreifer am Freitag die Schlagzeilen mit: Er kehrte von der kroatischen Nationalmannschaft mit einer Wadenprellung zurück und musste behandelt werden.
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