19.August 2011, 19:20 Uhr
Fussball
Die ehemaligen Eurofighter kamen am Donnerstagabend gehörig in Turbulenzen und verloren ihre Partie bei HJK Helsinki (0:2). Unumwunden gibt Sportdirektor Horst Heldt zu, dass das frühe Aus eine "Katastrophe" wäre. Und so herrscht mal wieder ordentlich Unruhe. Im Mittelpunkt steht einmal mehr Raul, mit dem bis Sonntag das Gespräch gesucht werden soll, um eine Entscheidung hinsichtlich seiner Zukunft zu treffen.
Nach der Blamage von Helsinki möchte Schalke 04 möglichst schnell Klarheit. Der spanische Weltstar soll sich in den nächsten 48 Stunden äußern. Ein klärendes Gespräch mit Manager Horst Heldt werde "noch vor dem Spiel gegen Mainz stattfinden", sagte Trainer Ralf Rangnick am Freitag nach dem peinlichen Auftritt in Finnland.
An Raul sollen unter anderem Paris St. Germain und der FC Malaga interessiert sein. Am Donnerstag hatte Rangnick den Rekord-Torjäger im Europapokal nicht eingesetzt - mit der Begründung, es sei Raul nicht zuzumuten, auf Kunstrasen zu spielen.
Sollte der Spanier bis zum Rückspiel am Donnerstagabend keine Entscheidung gefällt haben, wäre Schalke eventuell in der Zwickmühle, denn ein Einsatz würde Raul für interessierte Klubs im Europapokal blockieren. Er wäre somit deutlich schwieriger zu verkaufen.
Höwedes und Papadopoulos sind angeschlagen
Dagegen plant Rangnick fest mit Benedikt Höwedes und Kyriakos Papadopoulos die beide am Freitag verletzt passen mussten. "Benedikt hat noch ein bisschen Probleme mit der Halswirbelsäule", klärte der Coach das Fehlen seines Kapitäns später auf. Auch sein griechischer Innenverteidiger-Kollege hatte eine Blessur aus dem Europa League-Spiel in Helsinki davongetragen. "Er hat einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen", informierte Rangnick. Entwarnung gab es aber unmittelbar danach. "Wir gehen davon aus, dass es Sonntag in Mainz bei beiden wieder geht", so der Schalker Coach.