Fussball
16.Juli 2011, 11:38 Uhr
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Einige Nachwuchskicker ließ der FC Chelsea in diesem Sommer ziehen - vornehmlich zum Hamburger SV. Mit den englischen U-21-Nationalspielern Josh McEachran (18) und Ryan Bertrand (21) haben die Londoner andere Pläne: Die Eigengewächse verlängerten ihre Verträge am Freitag langfristig, McEachran bis 2016, Bertrand bis 2015. In der Vorsaison schnupperte das Duo erstmals Premier-League-Luft, nun hofft es auf den Durchbruch unter Trainer André Villas-Boas.

Während Bertrand bislang einen Kurzeinsatz verbuchen konnte, machte sich McEachran, Jahrgang 1993, bereits einen Namen auf der Insel. Neun Liga- und sechs Champions-League-Spiele absolvierte er 2010/11, dreimal stand er dabei gar in der Startelf. Am Ende der Spielzeit wurde der zentrale, offensive Mittelfeldspieler, nach dem der HSV seine Fühler ebenfalls ausgestreckt hatte, zu Chelseas "Young Player of the Year" gekürt.

Der neue Vertrag sei etwas, wovon er schon als Kind geträumt habe, schwärmte McEachran. "Hoffentlich werde ich meine ganze Karriere bei Chelsea verbringen. Das wollte ich schon, als ich noch klein war, seitdem ich mich dem Klub mit acht Jahren angeschlossen habe." Nun müsse er weiter hart arbeiten - sein Ziel: "In dieser Saison will ich mehr spielen."

In der englischen U-21-Nationalmannschaft debütierte McEachran bereits mit 17 Jahren - Ende 2010 wurde er beim 0:2 gegen Deutschland kurz vor Schluss eingewechselt. Nicht zufällig gilt er als eines der vielversprechendsten englischen Fußball-Talente.

FIFA 08 Bertrand stellt sich hinter Ashley Cole an

Eine feste Größe in der U-21-Auswahl ist Linksverteidiger Bertrand, bei Chelsea kam der gebürtige Londoner allerdings noch nicht zum Zuge - auch weil er seit seinem Wechsel an die Stamford Bridge 2005 bereits an fünf Klubs ausgeliehen war. Weit über 100 Zweitligaspiele stehen deshalb bereits in seiner Vita.

Jetzt soll es bei den Blues klappen - unter Villas-Boas: "Es ist offensichtlich, dass der Trainer jung und hungrig ist und den Klub nach vorne bringen will, dabei möchte ich eine Rolle spielen. Und darum war es für mich das Beste zu bleiben." Auch er hoffe nun auf mehr Einsatzzeiten, auch wenn "Ashley Cole natürlich die Nummer eins links hinten" sei.
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