01.August 2011, 12:06 Uhr
Fussball
Gut, dass die Eintracht Theofanis Gekas noch nicht losgeworden ist. Der Grieche erhielt in Halle erstmals den Vorzug gegenüber dem in der 2. Liga schwach gestarteten Neuzugang Erwin Hoffer (24), bewahrte Frankfurt mit einem Doppelschlag in der Schlussphase vor einer Pokalblamage. Nachvollziehbar, dass der 31-Jährige nach jeder Menge Frust in den vergangenen Wochen wieder einmal strahlte und Genugtuung empfand: "Ich habe gezeigt, dass ich noch Tore schießen kann."
Die Kehrtwende im Fall Gekas, den Frankfurt gerne noch verkauft hätte? Sportdirektor Bruno Hübner will nichts ausschließen: "Es sieht so aus, dass er wohl in Frankfurt bleibt." In Halle beherzigte Gekas, was Trainer Armin Veh von ihm erwartet: "Ich habe ihm gesagt, dass er bei mir arbeiten muss. Auch als Stürmer. Das hat er getan. Er hat wenige Bälle bekommen. Aber er war in den entscheidenden Situationen da." Clever, wie Gekas den Elfmeter gegen Torwart Darko Horvat herausholte und verwandelte. Schlitzohrig, wie er den Abschlag von Oka Nikolov zum 2:0 nutzte.
Einer der wenigen Lichtblicke neben Gekas beim erneut schwachen Auftritt war für Veh das Debüt des neuen Innenverteidigers Anderson: "Bamba hat auf Anhieb viel Sicherheit ausgestrahlt." Sorgen beschert Constant Djakpa (24/Knochenstauchung im Sprunggelenk). Für das Topspiel in Braunschweig hat Hübner den angeschlagenen Linksverteidiger aber noch nicht abgeschrieben.