23.August 2011, 23:25 Uhr
Fussball
Ohne Probleme hat der FC Bayern München die Gruppenphase der Champions League erreicht. Im Play-off-Rückspiel beim FC Zürich gewannen die Bayern 1:0 (1:0). Das Hinspiel in der Vorwoche hatte die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes mit 2:0 für sich entschieden.
"Die frühe Führung war natürlich wichtig. In der Defensive haben wir gut gestanden und auch in der zweiten Halbzeit unsere Möglichkeiten gehabt. Wir sind nach Hin- und Rückspiel souverän in die Gruppenphase eingezogen", sagte Heynckes.
Zürich hatte in Person von Amine Chermiti (5.) die erste Gelegenheit, doch der Linksschuss des Algeriers aus 20 Metern flog am Tor von Manuel Neuer vorbei. Auf der Gegenseite setzten die Münchner gleich ein entscheidendes Ausrufezeichen. Über Toni Kroos und Thomas Müller, der auf der rechten Seite für den angeschlagenen Arjen Robben zum Einsatz kam, landete der Ball bei Mario Gomez. Der Mittelstürmer behielt die Übersicht und schob in der 7. Spielminute zur Führung der Gäste ein.
Bayern-Defensive gegen die Schweizer nur selten gefordert
In der Folge kontrollierten die Bayern das Tempo ohne mit der letzten Konsequenz auf das Züricher Tor zu spielen. Die Gastgeber traten ihrerseits mit einem Freistoß von Ricardo Rodriguez (23.) erstmals nach dem 0:1 gefährlich in Erscheinung, doch Neuer konnte per Faustabwehr klären. Gomez (45.) vergab kurz vor der Pause die beste Chance auf das 2:0, als er freistehend aus fünf Metern über das Tor köpfte.
Nach der Pause ließ der deutsche Rekordmeister Ball und Gegner laufen. Zürich bemühte sich vor 23.500 Zuschauern im ausverkauften Stadion Letzigrund weiterhin um einen Treffer, doch die Defensive der Bayern ließ fast nichts zu.
Ribery zeigt sich spielfreudig
Admir Mehmedi (55.) probierte es mit einem Gewaltschuss, der jedoch zu unplatziert war. Als die Kräfte bei den Gastgebern zu schwinden begannen, kombinierte die Heynckes-Elf wieder flüssiger und kam zu einigen guten Möglichkeiten. Nach Vorarbeit von Jérome Boateng vergab der für Gomez eingewechselte Nils Petersen (59.).
Auf der linken Außenbahn zeigte sich vor allem Franck Ribery spielfreudig. Der Franzose kam in der 69. Spielminute nach einem Doppelpass mit Bastian Schweinsteiger zum Abschluss und fand wenige Minuten später in Zürichs Schlussmann Johnny Leoni (77.) seinen Meister. Zuvor war bereits Petersen (76.) an Leoni gescheitert.
Die letzte Chance hatte Holger Badstuber (82.) mit einem Freistoß aus knapp 18 Metern. Doch der Versuch des Innenverteidigers landete nur in der Züricher Mauer.