Fussball
15.August 2011, 12:56 Uhr
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Die letzte Hürde muss der deutsche Rekordmeister noch nehmen: Für Bayern München geht es in den Play-offs der Champions-League-Qualifikation gegen den FC Zürich um mindestens 20 Millionen. Das Hinspiel steigt am Mittwochabend in der Allianz-Arena.

Am Wochenende hielt er sich in München auf. Den Sieg in Wolfsburg verfolgte Arjen Robben nur im Fernsehen. Rü­ckenprobleme, die in den Ad­duktorenbereich ausstrahlten, hinderten ihn am Spielen. Ein Einsatz war hinsichtlich der Aufgabe gegen Zürich wohl zu riskant; am Sonntagmorgen trai­nierte Robben jedenfalls sichtbar gut gelaunt. Noch habe er "leich­te Probleme", so Heynckes, aber es scheint sicher, dass Robben im auch finanziell so wichtigen Spiel gegen die Schweizer über rechts wirbeln wird. Auch am Montag trainierte der Niederländer voll - mit den Ersatzspielern. Seinen Stammkräften hatte Heynckes freigegeben.

Packen die Bayern die Qua­lifi kation für die Champions League, sind mindestens 20 Mil­lionen Euro fällig - plus die Zu­schauereinnahmen. Schon für das Qualifikationsspiel gegen Zürich kassiert der FCB 2,1 Mil­lionen Euro aus der zentralen Vermarktung der UEFA. Im Falle der Qualifikation sind 7,2 Mil­lionen Euro Startgeld sicher. In den sechs Gruppenspielen gibt es 800000 Euro pro Sieg und 400000 Euro pro Remis. Die weiteren Fix­prämien: Achtelfinale 3,0 Mio.; Viertelfinale 3,3 Mio., Halbfinale 4,2 Mio. sowie 5,6 Mio. für den Verlierer und 9,0 Millionen Euro für den Sieger des Endspiels am 19. Mai 2012 in München.

Hinzu kommen hohe Zahlun­gen aus dem Marktpool, dessen Volumen pro Nation verschieden und abhängig von den Fernseh­geldern ist, die aus den jeweili­gen Ländern an die UEFA gezahlt werden. Da Deutschland, Eng­land und Italien den Marktpool mit den höchsten Summen spei­sen, kassieren die Bundesligisten Top-Prämien.

Von dem 50 Millionen Euro hohen deutschen Anteil stehen dem FCB als Drittem der ver­gangenen Saison 3,75 Millionen Euro als Sockelbetrag zu. Meister Dortmund sind 12,5 Millionen, Vizemeister Leverkusen 8,75 Millionen Euro garantiert. Soll­ten die Münchner in der Quali scheitern, bekäme der BVB aus dem Marktpool 27,5 Millionen garantiert und Leverkusen 22,5 Millionen Euro. Dazu kommen pro Spiel in der Champions League jeweils etwa eine Million Euro für die deutschen Teams.
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