23.Juli 2011, 11:37 Uhr
Fussball
Heute (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) wollen die krisengeschüttelten "Löwen" von 1860 München gegen den Karlsruher SC die ersten Punkte der Saison einfahren. Mit dem 1:3 bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig zum Auftakt setzte das Team von Trainer Reiner Maurer eine Tradition fort: Es war die dritte Niederlage der "Löwen" an den vergangenen drei ersten Spieltagen.
Der KSC ist dagegen perfekt mit einem 3:2 gegen Duisburg in die Spielzeit gestartet. Doch von den 21 Gastspielen des KSC bei den "Löwen" wurden nur zwei gewonnen - zuletzt war das am 24. August 2009 der Fall. Den zwei Erfolgen stehen sechs Unentschieden und 13 Niederlagen gegenüber. Doch die Mannschaft von Trainer Rainer Scharinger zeigte sich gegen den MSV in starker Form. Insbesondere Routinier Alexander Iaschwili zeigte sich in Topform. Der 33-Jährige war Dreh- und Angelpunkt im KSC-Spiel. Zudem müssen die "Löwen" auf Verteidiger Stefan Buck verzichten, der in Braunschweig die Ampelkarte gesehen hatte.
Unions setzt gegen Fürth auf Heimstärke
Im zweiten Samstagspiel stehen sich Union Berlin und die SpVgg Greuther Fürth gegenüber. Bei Union setzt man auf die Heimstärke: Nur eine der letzten sieben Heimpartien wurde verloren. Doch der letzte Sieg gegen Fürth liegt schon fast acht Jahre zurück. Dazwischen setzte es drei Pleiten, zweimal endeten die Partien mit einem Remis.
Die Spielvereinigung startete zunächst furios. Gegen Eintracht Frankfurt führte das Team von Trainer Michael Büskens früh 2:0, doch in der zweiten Hälfte drehte die Eintracht die Partie noch zu einem 3:2. "Wir geben leichtfertig eine 2:0-Führung in der zweiten Halbzeit aus der Hand. Das darf uns einfach nicht passieren", sagte Christopher Nöthe nach der ersten Enttäuschung. Doch auf Halbzeit eins kann Fürth aufbauen und sollte mit einer ähnlichen Leistung Union Paroli bieten können.
Tabellenführer Braunschweig zu Gast bei Alemannia Aachen
Am Sonntag (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) reist der furios gestartete Aufsteiger aus Braunschweig zu Alemannia Aachen. Mit breiter Brust und großem Selbstvertrauen peilt die Eintracht aus Braunschweig den zweiten Sieg der Saison an und will natürlich auch die Tabellenführung verteidigen. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht ist zudem seit acht Spielen unbesiegt.
Die Aachener starteten mit einer Niederlage in die neue Spielzeit. Gegen Braunschweig spricht allerdings die Statistik für die Mannen aus dem äußersten Westen der Republik. Von den bislang 21 Pflicht-Duellen gewannen die Kaiserstädter elf, zweimal endeten die Duelle unentschieden und achtmal gewann der Zweitliganeuling aus Braunschweig.
Zeitgleich empfängt der SC Paderborn die Fortunen aus Düsseldorf. Beide Teams gehen mit Siegen in die Partie. Dabei dürfte Düsseldorf nach einer Serie von acht Spielen ohne Niederlage mit enorm viel Selbstbewusstsein nach Paderborn reisen. In der vergangenen Saison entschied der SCP das Hinspiel mit 3:0 für sich, im März trennten sich die Kontrahenten 0:0.
Duell der Aufsteiger steigt in Dresden
Zum Abschluss des Sonntags treffen die beiden Aufsteiger Dynamo Dresden und Hansa Rostock aufeinander. Beide Teams kassierten zum Auftakt 1:2-Niederlagen und streben dem ersten Erfolgserlebnis entgegen. In den bisherigen 28 Heimspielen gegen Rostock gewann Dynamo stolze 17 Partien (sieben Unentschieden, vier Niederlagen).
Das Duell der beiden Erstliga-Absteiger rundet den zweiten Spieltag der 2. Bundesliga am Montag (ab 20.15 Uh, live bei Sky und auf Sport1). Dabei treffen die beiden Aufstiegskandidaten Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli aufeinander.
Die Eintracht gewann dank einer starken zweiten Halbzeit gegen Fürth noch mit 3:2. Dabei standen vor allem Alexander Meier aufgrund seiner zwei Treffer und Karim Matmour, Zugang von Borussia Mönchengladbach, mit seinem "Jokertor" im Mittelpunkt.
Veh baut auf mannschaftliche Geschlossenheit
"Meine Mannschaft zeichnet aus, dass sie nicht aufgibt", stellte Trainer Armin Veh fest. Das muss sie jedoch gegen die Kiezkicker ebenfalls beweisen, um die Punkte vier bis sechs einzufahren.
Doch St. Pauli ist ebenfalls gerüstet. Mit dem souveränen 2:0 gegen Ingolstadt feierte das Team von Trainer Andre Schubert den ersten Erfolg nach zwölf Spielen ohne dreifachen Punktgewinn. Beosnderes Augenmerk dürfte Fabian Boll auf sich ziehen. Der Pauli-Kapitän lenkte und leitete das Spiel seiner Mannschaft und erzielte dabei noch zwei Tore.