02.August 2011, 18:00 Uhr
Fussball
Takashi Inui ist in Deutschland gelandet. Der japanische Mittelfeldspieler wird fortan beim VfL Bochum in der Zweiten Liga dem Ball hinterherjagen, er kostet eine Ablöse von 500.000 Euro und erhält einen Vertrag bis 2014. Inui spielte einst in seiner Heimat bei Cerezo Osaka auch an der Seite von Shinji Kagawa. Und mit dem Dortmunder Shooting-Star der vergangenen Saison wird der 23-Jährige natürlich auch verglichen.
Der Kosename "Mini-Kagawa" stört den neuen VfL-Profi nicht - im Gegenteil: "Die Bezeichnung ist eine Ehre für mich, auch wenn ich versuche, aus dem 'Mini' schleunigst ein 'Big' zu machen", ließ Inui am Dienstag in Bochum mit einem Grinsen wissen. Gemeinsam mit Kagawa hat er neben der Nationalität vor allem auch die Eignung, auf diversen Offensivpositionen eingesetzt werden zu können.
Und so freut sich VfL-Sportvorstand Jens Todt auch, "dass der Transfer geklappt hat". Inui soll mit seiner Angriffsstärke und seiner feinen Technik "unser Spiel variabler gestalten". Dass er eine Eingewöhungszeit braucht, ist dem Revierklub klar, dass er dem VfL weiterhelfen wird, jedoch auch.
Der Familienvater, der seine Stärken selbst im Dribblung und im Zug zum Tor sieht, wird Frau und Sohn bald nach Deutschland holen, bis dahin sollen sein Teamkollege Chong Tese, aber auch die Ruhrpott-Nachbarn Uchida (Schalke) und besagter Kagawa bei der Integration ins unbekannte Deutschland helfen.
Nach dem Medizincheck war ein erstes Kennenlernen mit der Mannschaft und Trainer Friedhelm Funkel für den Nachmittag geplant. Die Medienvertreter überzeugte Inui schon einmal mit ersten Deutschkenntnissen: "Ich bin Takashi Inui. Ich gebe mein Bestes für Bochum! Dankeschön."